Der mächtige Wind

Wir starten den Tag gemütlich um 8.00 Uhr mit Rückenwind. Nach einer Stunde haben wir immer noch eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 km/h. Unsere Fahrtrichtung beginnt langsam sich gegen den Wind auszulegen. Wir entscheiden aufgrund des starken Gegenwindes unsere Route abzukürzen und von Seefeld direkt nach Nordenham zu fahren. So sparen wir mindestens 20km gegen den Wind. In Nordenham probieren wir nach Empfehlung den deutschen Butterkuchen und sind sofort beeindruckt; er schmeckt ausgezeichnet! Um in die grosse Küstenstadt Bremerhaven zu gelangen überqueren wir die Weser mit der Fähre. Zur Abwechslung geniessen wir den Nachmittag bei der Besichtigung nordischer Tiere im Zoo am Meer. Anschliessend fahren wir weitere sich in die Länge ziehende Kilometer mit starkem Gegenwind. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist auf 12,4 km/h gefallen. Hinter kleinen Dünen und langgewachsenen Gräsern campieren wir und kochen ein Apfel-Dattel-Porridge. Neben uns stehen stehen zehn Windräder zur Stromerzeugung und machen einen riesen Lärm. Aber wahrscheinlich schlafen wir trotzdem sehr gut, weil der Wind uns ziemlich müde gemacht hat.

13.4.11 – 59km, 4:40h, 9C*, starker NW-Wind

 

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