In Günzburg bei Onkel Franz

Um 7 Uhr früh in der Morgenfrische gehts los in Richtung Donauwörth. Nach einigen kurzen Anstiegen über kleinere Hügelzüge kaufen wir uns beim Bäcker in der Stadt unser Frühstück. Der Donauradweg führt uns immer wieder ins Hinterland. Diese landschaftliche Abwechslung und auch die Aussichten von den Hügeln aus geniessen wir in vollen Zügen. Um ein Haar kolidieren wir mit einem Reh, welches sich in einem Graben neben der Strasse ausgeruht hat und durch unser Vorbeifahren aufgeschreckt wird. Der instinktive Fluchtversuch beginnt mit einem Satz auf die Strasse. Wir erschrecken ebenso wie das Tier, welches noch rechtzeitig eine 180-Gradwende macht und im Maisfeld verschwindet.

Wir fahren an vielen Dörfern vorbei, in welchen gerade ein Sommerfest stattgefunden hat und die Leute am aufräumen sind oder in welchen die Festzelte gerade aufgebaut werden.

In Gundelfingen an einem Baggersee ruhen wir uns 2 Stunden aus, stärken uns mit den restlichen Antipasti vom Vortag und kühlen uns im See ab. Von hier sind es nur noch 20km bis wir in Günzburg bei Franz und Bärbel eintreffen. Wir geniessen im Schatten vom Sonnenschirm eine kühle Zitronenlimonade und stossen kurz vor dem Abendessen auf den Geburtstag von Bettina mit einem Glas Prosecco an. Hin und wieder ertönt ein merkwürdiges Grunzen unter der Hecke. Wir vermuten, dass sich dort ein Frosch versteckt hält, entdecken aber beim Eindunkeln zwei Igel im Garten.

21.7.13 – 83km, 4:15h, 25-34*C, SW-Wind

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