Reisen

Mit dem CityNightLine nach Kopenhagen

Mit dem Zug in die Veloferien zu reisen ist viel unkomplizierter als mit dem Flugzeug. Es gibt keine Transportbeschränkungen und spezielle Vorkehrungen an den Fahrrädern sind nicht nötig. Bei früher Buchung kostet es auch gar nicht viel: St. Gallen – Kopenhagen, retour, 2 Personen mit Fahrrad, ca. 350.- CHF.

Von Basel bringt uns ein CityNightLine Zug über Nacht direkt in die dänische Metropole Kopenhagen. Von dort aus werden wir im Gegenuhrzeigersinn einmal um die Insel Sjælland, Lolland, Falster und Møn fahren.

Wir planen alle 2-3 Tage einen Blogeintrag zu posten und freuen uns natürlich über einige daheim-gebliebene Leser. Das Wetter scheint es ja gut zu meinen! Bis Ende Woche sind erst mal Sonne und schwache Winde gemeldet! :-)

So, dann verweilen wir uns jetzt mit Kartenspielen, Schiffliversenken oder Aus-dem-Fenster-gucken… Bis in Dänemark!

North Sea Cycle Route – Nordseeküstenradweg

Unsere Veloreise um die Nordsee war eine unbeschreibliche Zeit. Viele spannende Begegnungen, sportliche Herausforderungen und atemberaubende Landschaften prägten unsere dreimonatige Reise auf dem Fahrrad. Unsere Blogeinträge werden uns so manche tolle Erlebnisse in Erinnerung behalten. Damit sie nicht irgendwann im Web “untertauchen” haben wir die Blogtexte zusammengetragen und zusammen mit vielen Fotos in einem Buch verewigt. Die Texte könnt ihr nun auch im PDF Format herunterladen und sie gemütlich auf dem Laptop, iPad oder ausgedruckt auf der Couch lesen. Viel Spass!

Blogeinträge als PDF

Online könnt ihr euch, wie das bei Blogs üblich ist, von “hinten nach vorne” durchlesen.

Alle Blogtexte könnt ihr auch als PDF herunterladen. Tipp für die Drucker: Am lesefreundlichsten druckt ihr die A5-Seiten als Broschüre aus. Dann könnt ihr euer “eigenes” North Sea Cycle Route – Blogtextebuch drucken.


Blogtexte NORTH SEA CYCLE ROUTE 2011 von Bettina Zanolari und Andreas Rohrer herunterladen

 

Dänemark: Unser nächstes Abenteuer beginnt am 23. Juli

Vom 23. Juli bis zum 9. August werden wir das Seeland von Dänemark mit unseren frischluft tour Velos erkunden. Alles weitere zu seiner Zeit…

Interview zur NSCR auf merian.de

Über unsere Nordseeumrundung gibts jetzt ein tolles Interview auf merian.de zu lesen!

http://www.merian.de/magazin/europa-radtour-north-sea-cycle-route.html

Packliste der North Sea Cycle Route

Für alle die auch eine längere Velotour in der nördliche Hemisphäre planen, hilft vielleicht unsere Packliste weiter (Download: Packliste North Sea Cycle Route). Wir haben das Gepäck aufgeteilt (A=Andreas, B=Bettina). Fürs bepacken der Radtaschen hat jeder seine eigenen Vorlieben. Ganz kurz zu unserer Einteilung:

Taschen Bettina:

  • Vorne links: Küche
  • Vorne rechts: Esswaren
  • Hinten links: Schlafsachen und einige Kleider
  • Hinten rechts: Kleider (+ Reserveplatz für Esswaren)

Taschen Andreas:

  • Vorne links: Diverses (Karten, Elektronik, Flickzeug, Apotheke, etc.) + Esswaren
  • Vorne rechts: Zelt
  • Hinten links: Schlafsachen und einige Kleider
  • Hinten rechts: Kleider (+ Reserveplatz für Esswaren)

Unsere Packliste könnt ihr als PDF downlaoden:

Packliste North Sea Cycle Route (PDF)

 

Zurück in der Schweiz!

Nach 96 Tagen auf dem Rad sind wir gesund und munter zu Hause angekommen und blicken auf eine wunderbare Zeit mit vielen Erlebnissen und Eindrücken zurück.

Nächster Halt: Stadtsteinach

Die North Sea Cycle Route haben wir erfolgreich abgeschlossen. Doch wie gehts weiter?

Als wir in Amsterdam an dem Punkt standen, wo wir vor 84 Tagen unsere Nordseeumradelung gestartet haben, hatten wir gemischte Gefühle. Einerseits waren wir froh, alles ohne grosse Probleme geschafft zu haben, aber irgendwie waren wir auch traurig, weil es schon vorbei ist. Letztes Jahr hat es wegen den gesundheitlichen Beschwerden von Andreas lange nicht danach ausgesehen, dass wir überhaupt auf eine Velotour gehen können. Und nun sind wir 5662 Kilometer durch Holland, Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen, via die Shetland und Orkney Inseln bis nach Schottland und England gefahren. Wir haben ziemlich alle Wetterlagen gemeistert, ob Regen, Hagel, Schnee, starke Winde oder der tolle Sonnenschein. Unsere Tagestemperaturen haben sich zwischen 0 und 35*C bewegt. Ja, die Nordsee hat das Wetter stark beeinflusst!

In jedem der bereisten Länder haben wir sehr viel erlebt. Wir haben viele tolle Menschen kennen gelernt, viele atemberaubende Orte gesehen und unvergessliche Momente genossen.

Weil wir noch Zeit und Lust haben, bleiben wir in den nächsten 10-12 Tagen auf dem Sattel und fahren ca. 800 – 900 Kilometer via Münster und Kassel bis nach Stadtsteinach zur Oma von Andreas. Dort werden wir einige Tage verweilen und anschliessend zurück in die Schweiz reisen. Wie? Das lassen wir noch offen. Aber ihr könnt mit uns am Wochenende vom 16./17. Juli rechnen. Dann möchten wir wieder zu Hause sein.

Von der weiteren Reise bloggen wir nicht mehr. Wir möchten unser Erlebtes revue passieren lassen und die lange Nordseereise nicht einfach abrupt beenden.

Auch wenn wir nicht sofort in die Schweiz zurück fahren, freuen wir uns extrem auf zu Hause, auf unsere Familien und Freunde und darauf euch wieder zu sehen!

Bis dann! Wir haben euch lieb!
Andreas und Bettina

We did it!

Wir sind zurück in Amsterdam! Nach 5662 Kilometern um die Nordsee stehen wir wieder am Startpunkt beim Bahnhof Amsterdam Centraal.

 

Impressionen VI – Edinburgh bis Amsterdam

Letzter Tag an der Nordsee

Nach der kurzen aber guten Nacht im Kabinenbett, werden wir um 6:30 Uhr (nun wieder mitteleuropäische Zeit) von der Fähren-Wecker-Dame via Durchsage geweckt. Wir nehmen nochmals eine kurze Dusche, essen Frühstück in der Kabine und sitzen anschliessend in der Lounge. Bei der Einfahrt in den Hafen von Rotterdam sehen wir das riesige Hafenareal. Hoek van Holland liegt am Anfang des Europoorts. Dessen wirkliche Grösse können wir nur erahnen.

Es ist einfach toll in Holland radzufahren! Von den 70 Kilometern bis zum Camping in Zandvoort sind sicher 60 Kilometer verkehrsfrei, geteert und gut beschildert. Am heutigen Tag begegnen wir garantiert mehr aktiven Velofahrern als während dem ganzen Grossbritannien-Monat. Um 13:30 haben wir schon die geplaneten 70 Kilometer und wir freuen uns auf einen freien Nachmittag.

Der Campingplatz ist dann aber eine herbe Enttäuschung! 22€ für fast nichts! Jedes Extra muss seperat bezahlt werden, das Zeltareal ist mehr Sandboden als Wiese und Bäume die Schatten spenden suchen wir auch vergeblich. Leider hat sich dieser Camping völlig dem Massentourismusklientel angepasst. Er hat es scheinbar nicht nötig durch Qualität aufzufallen. Für die biertrinkenden-laute-musikhörenden-vor-dem-Zelt-Lümmelnden reicht scheinbar dieses Angebot… Wir schütteln nur den Kopf. Naja, bis nach Amsterdam wo der nächste Camping auf unserem Weg liegt, möchten wir auch nicht fahren.

So bleiben wir, waschen einige Dinge von Hand aus (Waschmaschinen kosten hier 7.50€!!) und stellen das noch britisch-nasse Zelt auf. Es trocknet sehr schnell, denn die Sonne ist sommerlich warm.

Eigentlich wollten wir noch einmal in der Nordsee baden, aber das Wasser ist uns einfach zu kalt. Nach einem Spaziergang am von Touristen überfüllten Strand und durch das Restaurant-Quartier entscheiden wir uns für einen Italiener und laufen zurück zum Camping. Im Zelt geniessen wir es nichts zu tun und schlafen ein bisschen im Schatten. Nach der Dusche gehen wir zur Feier von unserem letzten NSCR-Abend ins Restaurant und essen zwei sehr köstliche Pizzen und ein Eis.

Als wir zurück auf dem Campingplatz sind, kommen wir mit unseren Nachbarn ins Gespräch. Laura, Steffi, Jan, Jan, Mike und Marvin haben ihr Abitur abgeschlossen und geniessen jetzt einige freie Tage am Meer. Wir plaudern in den Abend hinein als andere deutsche Abiturabsolventinnen unsere neuen Freunde im Flunkyball herausfordern. Sie seien seit der ganzen letzten Woche ungeschlagen. Wir lassen uns die Spielregeln erklären und sind gespannt. Es geht ungefähr so: Zwei Gruppen spielen gegeneinander, sie stehen sich gegenüber in je einer Linie, jede Person hat eine volle Bierflasche vor sich stehen, in der Mitte steht eine Pet-Flasche mit wenig Wasser, abwechslungsweise wird ein Ball auf die Flasche in der Mitte geworfen, fällt die um, trinkt die Werfergruppe möglichst schnell aus der Bierflasche, bis die andere Gruppe den Ball wieder hat und die Flasche aufgestellt ist. Es gewinnt die Gruppe die zuerst alle Bierflaschen leergetrunken hat… Es war lustig… Um 0:40 Uhr legen wir uns schlafen.

 

27.6.11 – 68km, 3:35h, ^ 221m, 18-24*C, W

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