Barcelona – Schweiz

Barcelona-Schweiz Track

Unsere gesamte Velotour hat Gabriel mit seinem GPS genau aufgezeichnet. So seht ihr wo wir durchgefahren sind.

Du möchtest jede Radumdrehung die wir gemacht haben auf Google Earth ansehen? Dann lade Tracksammlung.gpx.zip herunter, entpacke die ZIP Datei und öffne die Datei  ”Tracksammlung.gpx” mit Google Earth. Wenn ihr in Google Earth einen flachen Blickwinkel (Nicht Vogelperspektive) einnehmt, seht ihr schön wo es bergauf- bzw. bergab gegangen ist.
(P.S.: Am 7. Tag hat das GPS einen kleinen “ich-mach-was-ich-will-Tag”. Daher ist die angebliche Zick-Zack Route zwischen Millas und Rivesaltes nicht tourengetreu!)

Decathlon als Belohnung

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16. Tag – 12. Juli 2010, Le Bourget-du-Lac – Annecy, 76 km, 5:15 h

Am Morgen fahren wir in die Hauptstadt des Départements Haute Savoie, Annecy. Hier belohnen wir uns mit einer Lädelitour durch den Decathlon, den Intersport und durch den französischen Grosssupermarkt Auchan. Das erworbene Gut: kurze Hosen, Fruchtgelée zur Stärkung, Seidenschlafsäcke, Ventildeckel und Abendessen sowie Zmorga. Nach einer etwas verwirrten Fahrt durch die Stadt Annecy erreichen wir den vorgesehenen Camping. Doch leider ist er ausgebucht. Nach weiteren ca. 5km finden wir endlich einen anderen Camping, auf welchem noch ein kleiner Platz frei ist. Der Regen überrascht uns beim Kochen, doch das Kaikkialla-Zelt von Andreas und Bettina bietet für alle Unterschlupf.

Von See zu See

15. Tag – 11. Juli 2010, Lac de Paladru – Lac de Bourget, 70 km, 4:15 h

Das Ziel des Tages ist der Lac d’Aiguebelette. Hier verlässt uns Andreas mit seiner Vespa und fährt ins Wallis und über den Furka- und Oberalppass ins Bündnerland zurück in die Schweiz. Da wir bereits am Mittag unsere Destination erreicht haben und uns noch fit fühlen, fahren wir nach dem Mittagessen und nach der Abkühlung im See weiter über den Col de Chat zum Lac du Bourget. Nach einer weiteren Erfrischung im neuen Nass kochen wir Teigwaren mit Gemüse. Anschliessend  schauen wir zusammen mit sehr vielen Orange-Fans auf dem Camping den Final der Fussball-Weltmeisterschaft.

Erfrischung im See

14. Tag – 10. Juli 2010, Cognin les Gorges – Lac de Paladru, 47 km, 2:45 h

Nach einem strengen Vortag gönnen wir uns eine gemütlichere Etappe zum Lac de Paladru. Dort geniessen wir den Nachmittag in der Sonne mit Erfrischungen im kühlen Nass. Das Nachtessen geniessen wir zum zweiten Mal in einem Restaurant, diesmal am See anstatt am Meer.

Gesperrter Col de la Bataille

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13. Tag – 9. Juli 2010, Saillans – Cognin les Gorges, 81 km, 5:20 h

Von Saillans (240 m.ü.M) nehmen wir wieder Anlauf für den nächsten Pass, den Col de Bacchus (978 m.ü.M). Auf der Hochebene in Léoncel bleibt uns die Passstrasse über den Col de la Bataille versperrt. Darum fahren wir auf direkterem Weg das Tal hinunter nach Pont en Royans. Erschöpft gelangen wir zu einem kleinen Bauernhof-Camping in Cognin les Gorges.

Baden in der Drôme!

12. Tag – 8. Juli 2010, Grignan – Saillans, 65 km, 4:55 h

Nach dem Ausschlafen und den Flakes mit Milch und Orangensaft starten wir um 9:05 Uhr in Richtung Taulignan, Dieulefit und über einen kleinen Pass nach Bourdeaux. Den z’Mittag essen wir an einem kleinen Flüsschen auf ca. 400 M.ü.M. und dann trampeln wir den ganzen Nachmittag bei praller Sonne auf den 1047 Meter hohen Col de la Chaudière. Ein wunderschöner und verkehrsarmer Pass, der uns allen in besonderer Erinnerung blieb. Nach der rasanten Abfahrt bis nach Saillans, geniessen wir das Erfrischungsbad im herrlichen Fluss Drôme! Als Tagesabschluss verspeisen wir ein reichhaltiges Abendessen: Salzkartoffeln, Ratatouille, Crème fraîche, Reibkäse, Melone, Vanille- und Schokoladencrème und eine Flasche Rotwein!

Um der Hitze auszuweichen, werden wir am nächsten Tag unsere Wecker wieder früher stellen (6:00 Uhr).

Provence pur!

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11. Tag – 07. Juli 2010, Avignon – Grignan, 66 km, 4:20 h

Am Morgen gehen wir nochmals ins Zentrum von Avignon, um Sonnencrème, Proviant und genügend Wasser einzukaufen. Der Wind ist schwächer geworden. Bis zum Mittag erreichen wir Orange. Dort machen wir eine 2-stündige Pause: Durch die Gassen schlendern, z’Mittag und Glacé essen (u.A. Lavendel- und Feilchen-Glacé)! Auf unserem Weg nach Grignan durchfahren wir viele Lavendelfelder & Feigenplantagen. Immer wieder können wir uns fast nicht verständigen – die Zykaden scheinen gut gelaunt zu sein. Am Nachmittag drückt die Hitze wieder stärker. Darum kommt das Freibad neben dem Camping sehr gelegen. Andreas und Gabriel “teilen” sich die Badehose, weil in der Badi nur maillots de bain (also nur die engen Schwimmerhöschen) erlaubt sind und keine shorts de bain (Nebenbei: Flip Flops sind auch nicht erlaubt – nur barfuss). Was sind denn das für Badi-Regeln?

Heute hat auch Andreas eine Panne! Fazit: 1 Stunde 20 Minuten ca. 140 kg schieben… Doch dann kann eine Piaggio Werkstatt in Carpentras die Vespa wieder flott machen. Andreas weiss nicht was genau kaputt ist. Er sieht nur, dass ein Schlauch nicht mehr dort befestigt ist, wo er eigentlich hingehört und dessen “Stecker” hinüber ist. Anschliessend geniesst er eine bezaubernde Fahrt nach Sault und nach der Marktbesichtigung und dem Mittagspicknick geht es für ihn weiter auf den Mont Ventoux!

Sur le pont d’Avignon

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1o. Tag – 06. Juli 2010, Carnon-Plage – Avignon, 105 km, 6:10 h

Die Temperaturen sind erträglicher geworden… doch der dafür verantwortliche Mistral hat auch seine Kehrseite: Gegenwind!!! Dann haben wir unsere erste (und letzte!) Panne: Bei Katrins Vorderrad hat sich ein rostiger Nagel durchgebort. Nach 25 min Flick-Arbeit können wir weiterfahren. In Montfrin kehren wir ein, um uns mit einem kühlen Getränk zu erfrischen. Nach 105 km erreichen wir unseren Camping. Am Abend besuchen wir die Stadt, in der im 13. Jahrhundert 80 Jahre lang der Papst hauste und regierte: Avignon.

Sun, Fun and nothing to do

9. Tag – 5. Juli 2010, Pausentag in Carnon Plage

Ausschlafen, im Meer baden, Strand-Frisbee spielen, Sandburg bauen, sonnenbaden, Velo putzen, flanieren in der Retortenstadt “la Grand Motte”, Glacé schlecken, auswärts gut essen… unser verdienter Pausentag am Meer.

Fahrt in den Sonnenaufgang

8. Tag – 4. Juli 2010, Narbonne-Plage – Carnon-Plage, 109 km, 5:50 h

Um 5 Uhr ist Tagwache! Als noch alles schläft geniessen wir die ersten 2 Stunden ohne Hitze und Verkehr und den Sonnenaufgang. Dann essen wir am Hafen von Valras-Plage unser Frühstück. Zum Mittagessen auf einer Tribüne am Fluss in Sète treffen wir unseren Vespa-Freak. Unsere Weiterfahrt geht über den Canal du Midi bei Frontignan bei erdrückender Hitze. Die Luft flimmert… Ein Glacé und ein erfrischendes Getränk sind nur für kurze Zeit eine Abkühlung. Nach unserer Ankunft auf dem Camping in Carnon-Plage essen wir fein und viel, baden im Meer, waschen unsere Kleider (2 volle Waschmaschinen) und trinken 2 Flaschen regionalen Rosé ;-D
Ach ja… wir taufen die Vespa von Andreas: STINKLUFT TOUR!

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