Reisen

In Erschwil

Nach ca. 300 km und erklimmen wir den Passwang und rollen anschliessend die letzten Kilometer, gegen einen kalten Biswind, gemütlich hinunter bis Erschwil.

14.4.15 – 65km, 4:30h, ^600m

 

Am Jurasüdfuss der Aare entlang

Nach Gipfeli und Schoggibrötli verlassen wir recht schnell den Murtensee und überqueren einen leichten Hügel hin zum Bielersee. Das Wetter war am Morgen leicht bedeckt, doch schon bald öffnet sich der Himmel und zeigt sich wieder von der besten Seite.

Nach dem Mittag am Bielersee ändern wir unsere Richtung gegen Osten und radeln entlang der Aare, weg vom Seenland. 10km vor Solothurn campieren wir an einem ganz besonderen Ort. Altreu. So viele Störche haben wir noch nie gesehen. Überall in den Bäumen und auf den Dächern nisten sie. Je nach Blickfeld zählen wir bis über 15 Störche. Immer wieder drehen einige von ihnen ihre Kreise über dem Camping oder klappern auf den Dächern um die Wette. Ein wirklich phänomenales Naturschauspiel!

Zum Znacht gibt es eine leckere Spargel-Peperoni-Pilz-Nudelsuppe. Es bleibt uns auch genügend Zeit zum Faulenzen und Verweilen.

13.4.14 – 57km, 3:35h, ^ 200m, 12 – 22*C

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Von See zu See

Ausschlafen und ein Frühstück am Tisch, das ist ein gelungener Tagesstart. Die heutige Fahrt führt meist entlang des Neuenburgersees. Der Frühling hier in der Waadt und in Freiburg ist herrlich. Überall spriesst und blüht es. Immer wieder duftet es nach den verschiedensten Bäumen, Sträuchenr und Pflanzen und die Aussichten durch die saftig-farbigen Felder, mit dem Weitblick bis zu den Berner Alpen, sind eine Wucht.

Auf einem grossen Steg in einem Vogelschutzgebiet essen wir “fast” mitten im Neuenburgersee unseren Lunch. Den Hügel zwischen dem Lac du Neuchàtel und dem Murtensee nehmen wir mit Leichtigkeit. Bei der anschliessenden Abfahrt geniessen wir wieder einmal eine herrliche Aussicht. Entlang des Sees fahren wir am Spital in Meyriez, in welchem Andreas zur Welt kam, vorbei und an der Firma Buess, bei der Andreas Papa seine Steinbildhauerlehre gemacht hat. Am See entlang passieren wir Murten und steuern direkt den kleinen, aber umso schöneren Camping Löwenberg an. Zelt aufstellen, Glacé essen, Sünnele am Strandcafe, Faulenzen und Duschen sind unsere Nachmittagsbeschäftigungen.

Am Abend radeln wir nochmals nach Murten und besichtigen vor dem Znacht das mittelalterliche Städtchen. Murten hat einfach Charme! Wir geniessen es hier in vollen Zügen. Im Restaurant Murtenhof essen wir mit Seeblick. Feine Salate, verschiedene Fischmenus und einen panierten Camembert. Als Dessert Schokoloadenfondant, Zwetschgensorbet und einen Apfeleisbecher.

Nach den letzten Sonnenstrahlen fahren wir zum Camping zurück und lassen unseren Tag am Seebeizli ausklingen. Eine grosse Portion Fischknusperli mit Pommes verlockt uns noch zu einer abendlichen Sünde vor dem Schlafen gehen… :-) Bei leichtem Wellengeplätscher liegen wir wieder zu dritt im 1.5m breiten Zelt und schlummern bald weg.

11.4.14 – 61km, 4h, ^ 350m, 14 – 23*C

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Chez les Percevals à Yverdon-les-Bains

Heute geniessen wir einen ruhigen Velotag, welcher uns über leicht abfallende Hügelzüge nach Yverdon führt.

Am Morgen fahren wir dem Lac de Joux entlang bis nach le Pont, wo wir in einem Restaurant eine heisse, hausgemachte Schokolade trinken. Da wir es heute nicht so streng haben werden, beginnen wir schon jetzt mit “gemütlich in den Tag leben”. Der Weg nach Vallorbe ist schön abseits gelegen und führt uns über Jurahochtäler, sowie durch einen langen Wald (und das alles Auto frei). Auch nachher rollen wir immer wieder leichte Hügelzüge hinunter und kommen dem Lac du Neuchâtel immer näher.

Eine lange Mittagspause machen wir ca. 15km vor Yverdon auf einem tollen Waldrastplatz. Nach diesem Wald radeln wir meist durch blühende Felder (viel Raps wird hier angebaut). Auf dem letzten Hügel vor der Stadt liegen wir auf Liegestühlen an einem Feldrand und sünnelen nochmals. In der schönen Altstadt spazieren wir eine Runde bevor wir in einer Gelateria ein Glace essen. Danach gehts zu den Percevals (die Au-Pair-Familie, bei welcher Bettina im 2008 war).

Bei einer feinen Lasagne und gemütlichen Gesprächen belächeln wir das erste sommerliche Gewitter am Abend “unter Dach”. Die Übernachtung in Betten ist ebenfalls sehr erholsam und warm. ;-)

@Hélène, Gregoire, Roman, Théo et Zoé: Vôtre hospitalité est chaque fois formidable et nous aimons bien rendre visite chez vous. Merci beaucoup pour tout et nous espérons que nous pouvouns vous inviter une fois à Saint Gall! Bisoux!

11.4.14 – 52km, 3:25h, ^520m, 6-22*C

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Pousser les vélos 10km sur la piste de ski de fond!

Die erste Nacht im Zelt, ohne grosse Anstrengung am Tag davor, ist standesgemäss nicht mit viel Schlaf gesegnet. Trotzdem radeln wir bei schönstem Sonnenschein entlang des Genfersees bis nach Nyon. Dann geht es leicht bergauf über schöne Hügelzüge den Jurabergen entgegen.

Die Landschaft hier ist wirklich bezaubernd. Weite Hügelzüge, immer wieder mit der Aussicht auf den Lac Léman und das Mont-Blanc-Massiv wechseln sich mit eher niedrigen Wäldern ab. Immer wieder durchfahren wir herrlich duftende Abschnitte, seien es Wald-/ Harz-/ Holzdüfte oder Strassennahe Blumen und Büsche.

12km vor dem Col du Marchairuz tauchen die ersten Schneefelder am Strassenrand auf. Als immer öfter auch auf der Strasse Schnee liegt, denken wir uns, dass wir im schlimmsten Fall “nur” 10km unsere Räder schieben. Nun ja, dieser Gedanke wird wahr. Ab ca. 10 km vor dem Pass befinden sich neben den Velowegweisern auch ab und zu Langlaufwegweiser. Unsere Strasse ist weiss präpariert und die Überresten der Loipen sind noch erkennbar.

Dieser Spass kostet uns knappe 3h zu Fuss durch den Schnee stapfend und schiebend, anstatt 45min locker auf dem Rad. Was zu Beginn noch einen gewissen Spassfaktor hatte, wird bald zur Geduldsprobe. Sonne haben wir aber sicherlich genug bekommen. Während dem ganzen Tag bewegt sich das Thermometer meistens um die 20 Grad.

Erschöpft erreichen wir die schneefreie Passstrasse und geniessen die rasante Abfahrt ins Vallée de Joux. In Le Brassus halten wir für einen kurzen Einkauf, bevor wir weiterradeln zum Camping leicht oberhalb des Sees. Die Dusche und das anschliessende Nachtessen (Salat, Kartoffelstock, Pilz-Gemüse-Sauce) geniessen wir nach diesem sehr strengen, ersten Velotag.

Da der Camping noch fast unbewohnt ist, erlauben wir uns im Aufenthaltshäuschen zu übernachten. Das Geld für die Übernachtung dürfen wir, nach einem kurzen Telefon, ganz unkompliziert in den Briefkasten stecken. Um neun Uhr richten wir unser Nachtlager ein und fallen müde und zufrieden auf unsere Mätteli.

10.4.14 – 56km (davon 10km zu Fuss durch den Schnee), 6h, ^ 1181m, 10-20*C

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Lac Leman

Schon seit der Zugdurchfaht auf der Höhe Solothurn erblicken wir in regelmässigen Abständen den Jura über welchen wir (dieses Mal zu Dritt! Bettinas Schwester Selina begleitet uns) in der nächsten Woche fahren werden. Nach 18:00 Uhr verpflegen wir uns in Genf mit einem leider schlechten Kebab. An der Seepromenade die letzten Sonnenstralen tankend, mit Blick über den See auf die französischen Alpen, geniessen wir die internationale Grossstadt Genf.

Entlang dem See und durch noble Villen-Vororte fahren wir noch 15 km an den camping de commune in Tannay. Zeltbauinstruktionen für Selina, Zähne putzen und ein kurzer Wackel am See sind unser Tagesabschluss bevor wir ins jetzt irgendwie kleinere Zelt kriechen 😊.

Bonne Nuit!

9.4.14 – 17km, 1:10h, ^ 90m, 18 -10*C

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Das war sie – Die Donauradtour 2013

Donauradtour - Karte

Fotos Donauradweg (Budapest – Schweiz)

Da kurz nach Budapest mein Objektiv der EOS 5D Mark III ausgestiegen ist und ich erst in Bratislava Ersatz gefunden habe, folgend noch einige

Low-Quali-Fotos vom iPhone.

 

Fotos Budapest

Herzlichen Dank unseren Guides Zsofie und Marc für die Einladung! Wir haben die 3 Tage mit euch extrem genossen!

Zrugg i dr Schwiiz!

Der Start in den letzten Radtag auf unserer Tour fällt uns leicht. Die “Nachhausekommen”-Energiereserven werden aktiviert. Wir radeln durch das leicht hügelige Allgäu. Eine äusserst sehenswerte Region! Die Radwege führen meist über abgelegene Nebenstrassen,vorbei an Weiden mit den schwarz-weissen Kühen und Wäldern. Den ersten Halt machen wir neben einem Erdbeerfeld. Das Feld ist eigentlich kein Selbstpflückfeld, aber wie wir von Einheimischen Pflückern erfahren, wurden die Laden-Erdbeeren schon gepflückt. Sobald am Anfang und Ende des Feldes ein Kässeli steht, kann jeder das “Übriggebliebene” für sich pflücken. Wir naschen uns durch das Feld und pflücken noch ein Schälchen voll für unterwegs. Beim Kässeli staunen wir über den Preis 1kg = 1€ :-D Bester Preis für beste Erdbeeren!

Im hübschen Städtchen Wangen halten wir vor einem Biokäseladen. Wir möchten nur etwas Käse kaufen, den Rest haben wir noch bei uns. Die Verkäuferin lässt uns von den ausgezeichneten Käsen aus der Region degustieren und legt uns ans Herz bei der Bäckerei um die Ecke noch die Silserbrezen und Seelen zu probieren. Dazu gibt sie uns noch eine gute Portion frische Butter mit. Das Gebäck zusammen mit der frischen Butter und dem Käse sind ein Gedicht! Nach einem Weilchen kommt die Verkäuferin nochmals aus dem Laden und empfiehlt uns noch von der frischen Buttermilch zu kosten. Ebenfalls sehr lecker! Leider hindert uns die Hitze daran, Käse auf Vorrat mitzunehmen. Doch wir werden sicher demnächst einen Vespaausflug nach Wangen im Allgäu machen.

Weiter gehts mehrheitlich leicht bergab und immer mit Blick in den Alpstein bis nach Lindau. Dort wechseln wir auf den Bodenseeradweg. An der Bregenzerach hüpfen wir kurz ins kühlende Wasser und radeln weiter bis an den Rohrspitz, wo wir nochmals ein längeres Bad geniessen.

Nach 108 km erreichen wir Rorschach. Auf den letzten und uns gut bekannten Kilometern bis nach St. Gallen hilft uns der Thurbo :-) Kurz vor 7 Uhr schliessen wir unsere Wohnungstür auf. Wir haben es geschafft! 14 Tage nach unserem Start in Budapest und mit ca. 1100 Kilometern entlang der Donau, plus zusätzliche 200 von Ulm nach St. Gallen in unseren Beinen können wir eine weitere erlebnisreiche und tolle Velotour abschliessen.

23.7.13 – 108km, 5:55h, 25 – 35*C, S-Wind

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