Ausrüstung

Packliste der North Sea Cycle Route

Für alle die auch eine längere Velotour in der nördliche Hemisphäre planen, hilft vielleicht unsere Packliste weiter (Download: Packliste North Sea Cycle Route). Wir haben das Gepäck aufgeteilt (A=Andreas, B=Bettina). Fürs bepacken der Radtaschen hat jeder seine eigenen Vorlieben. Ganz kurz zu unserer Einteilung:

Taschen Bettina:

  • Vorne links: Küche
  • Vorne rechts: Esswaren
  • Hinten links: Schlafsachen und einige Kleider
  • Hinten rechts: Kleider (+ Reserveplatz für Esswaren)

Taschen Andreas:

  • Vorne links: Diverses (Karten, Elektronik, Flickzeug, Apotheke, etc.) + Esswaren
  • Vorne rechts: Zelt
  • Hinten links: Schlafsachen und einige Kleider
  • Hinten rechts: Kleider (+ Reserveplatz für Esswaren)

Unsere Packliste könnt ihr als PDF downlaoden:

Packliste North Sea Cycle Route (PDF)

 

Einblick in unser Equipment (1)

In diesem und weiteren Equipment-Blog-Einträgen stellen wir euch einige ausgewählte Ausrüstungsgestände, die wir auf der Tour dabei haben, vor.

Exped Downmat 7 Pump
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Beste Isolationswerte, komfortabelstes Outdoorschlafen (7cm dick!), gutes Packmass und Gewicht (890g) und eine integrierte Pumpe um das Aufblasen zu erleichtern. Was will man mehr?

Sitzmätteli Relags
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Leicht, gutes Packmass, hält den Hintern trocken und ist bequem. Wir setzen uns bei jeder Pause auf unsere Sitzmätteli!

Exped Rucksack
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Der extremleichte Tagesrucksack Cloud Burst (300 Gramm) von Exped ist 100% luft- und wasserdicht. Er hat ein sehr kleines Packmass (ca. 5x5x10 cm) und bietet trotzdem mit 25 Liter ein anständiges Volumen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Nahrungsmittel vor Ungeziefer sicher aufbewahrt werden können. Für uns ein Muss auf längeren Touren!

Kaikkialla Tripole 2
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Unser geräumiges 2-er Tunnelzelt mit grosser Abside (“Vorzelt”) bewärt sich jede Nacht von neuem. Es ist sehr leicht (3,2kg) und bieten genug Platz um ausserhalb der Schlafkabine alle Velotaschen auszulegen, dazu hat noch eine Person gut Platz um im Zelt zu Kochen. Auch das Handling ist sehr gut. Schnell und einfach auf und abgebaut (1-2min). Für Radreisezeltler bestens zu empfehlen!

Rüstbrett Selfmade
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Das Highlight unserer Küche ist sicher das selbstgebaute Rüstbrett. Aus einem biegsamen Ikea-Plastikbrett wird ein Brett mit den Innenmassen der Fahrradtasche zugeschnitten – das ergibt das grösst mögliche Brett, das gut verstaut werden kann. An einem Rand werden im Abstand von ca. 1cm einige Löcher gebohrt. Ich habe einen 4mm-Bohrer verwendet. Diese Löcher dienen als Abtropfsieb. Das Brett wird dazu einfach auf den Topf gedrückt, der Topf wird seitlich gekippt und das Wasser läuft ab. Es kann ohne Hitzelappen o.ä. gehalten werden! Klasse!

Die Outdoor-Küche

Was gibt es schöneres, als nach einem tollen Velotag sein Zelt aufzuschlagen, und mit frischen Zutaten vor dem Zelt ein feines Menu zu kochen? :-)

Bis auf Gebackenes können wir uns fast jeden kulinarischen Wunsch auch im Freien erfüllen.

Küchenausrüstung komplett für 2 Personen: Kochtopfset (beschichtet, dass nichts anbrennt ;-) / 1.5 Liter, 1 Liter + zwei passende Bratpfannen-Deckel, Topfhalterung), Gaskocher MSR Superfly mit Gaskartusche und Standdreibein (+1 Reserve), Kunststoff-Klappkelle und Klappschöpfer, 2 Gabel-Löffel, 1 Becher mit Deckel, 1 kleine Aufbewahrungsbox (tropfdicht), 1 tiefer Teller + 1 flacher Teller (lässt sich zusammen als Aufbewahrungsbox einsetzten (nicht dicht, d.h. für Reis, Nudeln, etc.), Feuerzeug, Sparschäler, 1 Schneidbrett mini (dient auch als Schutz zwischen den Töpfen), 1 Schneidbrett deluxe (zugeschnittenes Ikea-Biege-Schneidbrett, welches genau an die Rückwand der Velotasche passt, zusätzlich wurden Abtropflöcher gebohrt um z.B. Teigwarenwasser abzugiessen), Microfaser-Abtrocknugstuch, Abwaschschwam, Biologisch-abbaubares Alles-Putz-Wasch-Mittel.


Und das ganze in gepackter Form. Passt in eine Vorderradtasche. Es hat noch Platz für Lebensmittel…

Unsere Gewürze (sieh verfeinern jedes Essen! D.h. sparen wir hier nicht an Gewicht… und schwer sind sie ja nicht.) Von hinter rechts nach links: Salz, Zucker, Schnittlauch getrocknet, Fleischmischung mit Rosmarin und Thymian angereichert, selbst gemachte Currymischung (Curry mild, rotes Thaicurry, Koriander, Kurkuma, MandrasCurry grob), italienische Gewürzmischung (mit Basilikum & Oregano angereichert), Pfeffer, Zimt, Paprika, ein leeres Döschen für eventuell ein weiteres Gewürz. Vorne v.r.n.l.: Getrocknete Steinpilze (Risotto!), grober scharfer Senf, Paprika grob (ist ein Rest, welchen wir aufbrauchen möchten, wäre sonst nicht auf der Liste), 3 Nachfüllpäckchen (kreolische Gewürzmischung, Thai Seven Spices, Mediterrane Mischung)

Probe-Packen

Heute haben wir einmal alles was wir auf die Tour mitnehmen in unsere Fahrradtaschen gepackt. Die Kleider, welche wir anhaben werden und das Zelt sind auch in den Taschen! Es bleibt auch noch genug Platz für die Lebensmittel. Wenns dann doch mal zu knapp wird, kommt das Zelt einfach auf den Gepäckträger und wir haben eine zusätzliche Tasche frei.

Total Packgewicht pro Velo: 17kg. Somit werden wir mit Wasser, Lebensmitteln, Fahrrädern, etc. auf ein Totalgewicht von max. 40kg pro Person kommen.

BioLogic ReeCharge

reecharge1

Um auf unserer Tour Steckdosen-unabhängig zu sein, hat sich Andreas mit dem Nabendynamoladegräte BioLogic ReeCharge von Dahon ausgerüstet. Dieses kleine feine Gerät, hat einen internen Akku und ladet sich während dem fahren via Nabendymano selber auf. Via USB-Anschluss kann so ziemlich alles geladen werden… AkkuBatterien für die Taschenlampen, Kamera-Akku, iPhone, Natel, etc. und die ganze Energie kommt aus den eigenen Muskeln! Dazu kann das stromfressende GPS während dem Fahren direkt mit Strom versorgt werden, ohne täglich die Batterien zu wechseln. Die GPS-Batterien, werden also nur benötigt wenn das GPS nicht am ReeCharge angeschlossen ist. Und auch wenn diese GPS-Akkubatterien mal leer sind, können wir sie ebenfalls wieder via den ReeCharge aufladen.

Unter dem Strich eine ökologisch-feine Sache dieser ReeCharge. Unser erster Kurztest beeindruckte uns! Jetzt muss nur noch eine längere Velofahrt her, mal schauen wie lange man strampelt, bis ein leerer Akku wieder voll ist ;-)

Velotaschen Ortlieb vs. Vaude

Bei der Anschaffung von neuen Velotaschen waren wir uns nie sicher, welche die “ideale” Velotasche für grosse Touren ist. Gabriel & Katrin haben sich für die Ortliebtaschen entschieden, Andreas & Bettina fahren mit Vaude. Wir haben einige Vergleiche angestellt und zeigen euch unsere Erkenntnisse und Erfahrungen.

Ortlieb Backroller Plus

(dazu Orlieb Frontroller Plus)

Eckpunkte:

40 Liter, 1680 Gramm (pro Paar)

Organisation:

  • 1 Hauptfach, innen schmales Schubfach mit Reisverschluss-Netzabteil
  • Aussenfächer nur optional erhältlich

Rückwandverstärkung:

  • inwändig

Verschlusssystem:

  • Rollverschluss


Befestigungssystem:

  • QUICK-LOCK-2 Hakensystem


Vaude Discover Pro Back

(dazu Vaude Discover Pro Front)

Eckpunkte:

44 Liter, 1780 Gramm (pro Paar)

Organisation:

  • 1 Hauptfach, innen schmales Schubfach mit Reisverschluss-Netzabteil
  • Aussenfach 1 Liter
  • Deckelfach von aussen via Reisverschluss zugänglich

Rückwandverstärkung:

  • Rückplatte aus Kunststoff (ausserhalb, ganze Rückseite)

Verschlusssystem:

  • Deckelverschluss mit darunter liegendem Kordelzug


Befestigungssystem:

  • QRM-Haken System

Neue Vaude Discover Pro Serie

Bettina hat sich die neue Serie der Discover Pro Taschen gekaufen. Diese zeichnen sich durch ein neues Design und angepasstes Verschlusssystem aus. Sie haben ein bisschen mehr Volumen (beide Hinterradtaschen zusammen 50 Liter).

Der Hauptunterschied sind die neupositionierten Reisverschlüsse und das optimierte Verschlusssystem. Der Deckelreisverschluss ist weiter vorne gerückt, wodurch der Reisverschluss bei beladenem Fahrrad besser erreichbar ist (gut!). Der Frontreisverschluss ist neu senkrecht ausgerichtet. Die ersten Erfahrungen haben ergeben, dass es kein Nachteil ist… aber auch kein Vorteil gegenüber dem Vorgänger. Beim Deckelverschlusssystem sind die “Spanngurte” viel besser verstaut. So kommen die Bändel bei nicht vollbepackter Tasche nicht in die Speichen.

Alles in Allem sind die Taschen eine sinnvolles Update der Discover Pro Serie.

Vergleich & Fazit

Beide Modelle: 100% wasserdicht, verschweisste Nähte, super Klickhaken-Befestigunssystem, Tragriehmen

Vorteile Ortlieb: minim leichter, schwimmdicht
Nachteile Ortlieb: Deckelschnalle ist bei beladenem Gepäckträger mühsam erreichbar

Vorteile Vaude: mehr Volumen, Aussentasche & Deckelfach, Rückplatte ist stabiler
Nachteile Vaude: minim schwerer

Fazit: Beide Modelle sind absolut tourentauglich. Die Verarbeitungs- und Materialqualität ist gleichwertig auf einem High-End-Niveau. Der Hauptunterschied ist das Verschlusssystem – Rollverschluss oder Deckelverschluss. Sonst sind nur kleine Unterschiede auszumachen und schlussendlich ist ein eine Geschmacks-, Marken- oder Philosophieentscheidung.


Lumix LX 3

Nach dem ich in den letzten 2 Jahren nur noch mit der Canon 5D fotografiert habe, stellte ich mir die Frage ob ich für weitere Touren eine ca. 3-5 kg schwere Ausrüstung mitschleppen möchte. Bei der Suche nach einer kompakten Kamera für Profi-Ansprüchen fiel meine Wahl auf die Panasonic Lumix LX 3.

Meine “mobile” Fotoausrüstung: Lumix LX 3, Lederetui, Zwischenring, Weitwinkelkonverter (bis 18mm!), Pol-Filter

Die Lumix LX 3 entstand in Zusammenarbeit mit Leica und ist fast baugleich mit der Leica D-Lux 4. Der Sensor und das Objektiv ist von Leica produziert worden. Sprich: “Ein Lumix-Body mit einem Leica-Herz”. Für alle, die sich mehr über das technische Innenleben informieren möchten: Lumix LX 3 auf der Panasonic Webseite. Speziell hervorheben möchte ich den grossen und lichtstarken Bildsensor [1/1,63 Zoll] (grösser als bei allen Kompatkameras) und als “Auge” das superlichtstarke Leica DC Vario-Summicron Objektiv (Lichtstärke F2.0). Wegen der ausgezeichneten optischen Abbildungsleistung kam der starke Zoombereich zu kurz. Der Brennweitenbereich reicht von einem sehr guten Weitwinkel (24mm, Kleinbild entsprechend) bis in den leichten Zoombereich (60 mm) . Für meine Verwendung auf Touren brauche ich keinen stärkeren Zoom. Dieser Nachteil war daher für mich beim Kauf irrelevant.

Die Qualität der Fotos sind für eine Kompaktkamera ausgezeichnet. Klar, von der Canon 5D bin ich mich noch eine höheres Niveau gewöhnt, aber der LX fehlt nicht viel um zur Elite zu gehören. Was ich sehr an der Kamera schätze ist, dass ich alle Einstellungen manuell ansteuern kann (Zeit, Blende, Iso, Schärfe,…). Somit bin ich in der fotografischen Kreativität nicht durch reine Automatik-Technik eingeschränkt. Auch der Formatschalter oberhalb des Objektivs ist sehr nützlich. Ohne Zeitverlust kann zwischen einem 4:3, 3:2 und 16:9-Foto (sehr schön für Panoramas in Kombination mit dem Weitwinkelkonverter) ausgewählt werden.

Fazit: Eine geniale Fotokamera für Unterwegs, welche eine Spitzenqualität liefert!

Einige Beispielbilder:

Weitere Fotografien von Andreas: artaro.ch

Simpel Frischluft Tour

Was wir auf unseren Touren dabei haben ist bald online. Doch das wichtigste möchten wir euch jetzt schon verraten:

Unser simpel frischluft tour ist ein High-End Alltags- und Tourenvelo mit Top-Stahlrahmen, Rohloff Nabenschaltung, Avid BB7 Scheibenbremsen und SON Nabendynamo. Gates Belt Drive Kompatibel (Bettina und Katrin haben ihn!).

> Zum Datenblatt vom Simpel Frischluft Tour.

> www.simpel.ch