Bei der Kleinen Meerjungfrau

Mit sehr wenig Schlaf und leichter Verspätung treffen wir in Kopenhagen ein. Die Nacht war alles andere als toll und wir sind schon vor dem ersten Kilometer gerädert. Nach dem wir uns in der Touristeninfo einen Stadtplan geholt haben, schlendern wir gemütlich durch die Gassen in Richtung Meer. Im King’s Garden essen wir unsere letzten Migrosbrötchen. Unsere Schnell-Stadtbesichtigung geht weiter durch das Kastellet (Ehemalige Burg/Fort) zur Kleinen Meerjungfrau. Diese finden wir dank den vielen Touristencarparkplätzen und der Besuchermenge, welche sich als knipsende Glocke um das kopenhagner Wahrzeichen formiert.

Gegen 2 Uhr schwingen wir uns auf die Velos und fahren der Küste entlang von reicheren Vorstadt-Küstenorten nach Norden. Unterwegs pumpen wir einer jungen Schwedin das Vorderrad damit sie nicht den ganzen Weg das Rad schieben muss. Nach 41 km halten wir bei unserem ersten Lagerplatz nahe Nivå. Andreas hat sich kurz vor den Ferien erkältet und nach diesem ersten Tag an der frischen Luft und in den Pedalen brummt ihm der Kopf. Wir kochen uns Pasta mit Zuchetti und Pilzen umd legen uns früh schlafen. Leider singen die Vögel über uns keine Gutenacht-Lieder sondern veranstalten in der Dämmerung das reinste Schreikonzert… Andreas gehts hundeelend. Leichtes Fieber, Kopfweh und Übelkeit lassen ihn nicht schlafen. Gegen Mitternacht rafft er sich nochmals auf und kocht sich eine heisse Milch mit Honig. Zusammen mit einer Schmerztablette findet er endlich den langersehnten Schlaf.

24.7.2012, 1. Tag: 41km, 3:16h, bis 30*C, leichter Südwind