Auf der Insel Møn

Am Morgen fahren wir wieder an den Oststränden bei Marielyst vorbei. Nach den grossen Ferienhaussiedlungen folgen schöne, grosse Wälder. Mitten in den Wäldern an einer grossen Lichtung am Meer liegt das kleine Fischerdorf Hesnæs mit seinen traditionell erbauten Häuschen, von welchen die Seitenwände und die Dächer aus Schilf bestehen. Auf den Radwegen in Falster (und später auch in Møn) begegnen wir einigen Radreisenden. Auf Sjæland waren wir fast die Einzigen. So schien es uns zumindest.

In der Hafenstadt Stubbekøbing essen wir fritierte Fischfilets mit Pommes beim Hafenimbissstand. Wir geniessen die Sonne und sitzen gemütlich in den Stühlen am Hafen. Wir gehen erst eine Fähre später nach Bogø, von wo wir über einen Damm Møn erreichen. Bei der Fanefjord Kirke halten wir für eine Besichtigung. Sie hat schöne Kalkmalereien an der Decke. Doch das Beste finden wir die drei Modellschiffe, welche über dem Kirchengang und dem Eingang hängen.

Nach 10 weiteren Kilometern erreichen wir unseren Lagerplatz. Für 80 Kronen übernachten wir im Garten einer alten Schule. Die warme Dusche (unsere Erste seit einer Woche!!!) ist inklusive :-) . Vor der Dusche und dem Abendessen fahren wir kurz ans Meer und spazieren gemütlich am Strand entlang. In den lehmigen Klippen nisten viele Schwalben in Löchern. Eines ist für uns sogar erreichbar und wir sehen ein Junges in seinem Loch sitzen. Mama oder Papa pfeift hinter uns ganz laut, während er/sie wie wild flach über dem Wasser fliegt.

Den Regen verpassen wir in der Dusche… Somit können wir wiedereinmal auf einen trockenen Velotag zurückblicken. Zum Znacht tilgen wir die Resten von gestern, dazu gibts nochmals Kartoffelstock und vorher viel Salat. Als Desert haben wir uns ein kleines Kaldskål mit Keksen. gekauft. Doch das mit Holdunder bei Svend war definitiv besser! Wir finden es bei den nächsten Einkäufen bestimmt irgendwo.

30.7.12, 7.Tag: 72km, 4h, 15 – 22*C, W